Exkursion Kreta vom 5.-14.04.2019 GHV Villingen erforscht Kultur und Geschichte Kretas -der Wiege Europas-

Unter der F√ľhrung des beliebten Reiseleiters Klaus Weiss begab sich eine gro√üe Gruppe des GHV auf eine 10-t√§gige Studienreise auf die Insel Kreta, auf der die erste europ√§ische Zivilisation, die minoische Kultur entstand. Sie wurde benannt nach dem sagenhaften K√∂nig Minos, dem Sohn des Zeus und der Europa, der unser Erdteil den Namen verdankt. Der Mythos um Zeus begleitete die Reisegruppe immer wieder, so auch bei den Besuchen der beiden Zeus-Grotten.

Die Teilnehmer besichtigten die Zeugnisse der wechselvollen Geschichte Kretas wie z.B. die ehemaligen Pal√§ste von Knossos, Malia und Phaestos. Die Spuren der kretischen Geschichte f√ľhrte die Besucher weiter in die griechisch-r√∂mische Epoche mit den Ruinen von Gortys und in die byzantinische Zeit mit einzigartigen Kirchen und Klosteranlagen, darunter das Kloster Moni Arkadi, das ber√ľhmt ist als Zentrum des Kampfes gegen die T√ľrken. Venezianische Loggien und die Fortezza in Rethymnon zeigten, dass Venedig √ľber viele Jahrhunderte die Herrin der Insel war. St√§dte wie Chania und Rethymnon mit der Veli Pascha-Moschee geben ein Bild aus der t√ľrkischen Epoche, von der sich die Insel in blutigen Aufst√§nden befreite. Sehr betroffen waren die Teilnehmer von einem Besuch auf dem Soldatenfriedhof von Maleme, der ein Zeugnis der deutschen Besetzung durch die Wehrmacht ist.

Im Archäologischen Museum in Heraklion, das die vollständigste und bedeutendste Sammlung minoischer Kunst beherbergt, entdeckten die Besucher 4000 Jahre alte Figuren, deren Kopfschmuck doch sehr an die Villinger Radhaube erinnerte.

Nat√ľrlich durften auch Proben der kretischen K√ľche nicht fehlen, so z.B. der Besuch bei einem ‚ÄěBaklava‚Äú-B√§cker und bei einem Bauern, der in freier Natur zeigte, wie der typische kretische Bergk√§se hergestellt wird.

So schloss die Rundfahrt alle kretischen, geschichtlichen Epochen ein, legte aber doch den Schwerpunkt auf die minoische Kultur.

Zum Abschluss der Exkursion blickte Helga Echle mit einem Gedicht auf das sehr interessante Programm zur√ľck und dankte dem Reiseleiter Klaus Weiss.

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