Mystische Stimmung im Mondlicht

Text und Foto von Monika Hettich-Marull, SchwarzwÀlder-Bote

Seit 1763 wird ein GelĂŒbde, das die Villinger BĂŒrger nach einer ĂŒber-standenen Viehseuche ablegten wieder eingelöst. 

Villingen, eine AckerbĂŒrgerschaft hatte vielen Bedrohungen und Belagerungen erfolgreich widerstanden. Der Vieh-bestand in den BĂŒrgerhĂ€usern war das Grundkapital und wurde entsprechend wertgeschĂ€tzt. Die Seuche, ausgelöst durch unzureichende hygienische VerhĂ€ltnisse, war von existenzieller Bedeutung. Um so dankbarer waren die BĂŒrger, als die Katastrophe ĂŒberwunden war. Konrad FlĂ¶ĂŸ gab diese EinfĂŒhrung an 25 Fußpilger weiter, die nach dem Dreifaltigkeits-sonntag morgens um 1.30 Uhr ihren Weg aufnahmen. Dekan Josef Fischer schickte die Pilger nach dem Segen und den besten WĂŒnschen auf den Weg in die Nacht. Bei prĂ€chtigen Bedingungen – Vollmond, eine sternenklare Nacht und kĂŒhle Temperaturen – ging es los. 

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Eine hochspannende Exkursion im doppelten Sinne des Wortes fĂŒhrte die Mitglieder des Geschichts- und Heimatvereins Villingen in das neue Wasserkraftwerk Rheinfelden.Ulrich Köngeter, ehemaliger GeschĂ€ftsfĂŒhrer der

Exkursion nach Breisach

Bei herrlichem Wetter fĂŒhrte die jĂŒngste Tagesexkursion 40 Mitglieder des Geschichts- und Heimatvereins Villingen nach Breisach. Auf dem Programm stand zunĂ€chst eine spannende FĂŒhrung des derzeitigen Pfarrers Werner Bauer durch das eindrucksvolle StephansmĂŒnster. Bauer freute sich besonders, bei dieser Gelegenheit manche frĂŒheren WeggefĂ€hrtinnen aus seiner Zeit als Vikar und Pfarrer in Villingen wiederzusehen. Die Teilnehmerinnen erhielten Einblicke in die sehr wechselvolle Geschichte der Kirche. Dabei standen zwei SchĂ€tze in besonderer Weise im Fokus.

Jeder 1. Samstag im Monat von 10.30 bis 12.00 Uhr​

Kanzleigasse 30
78050 Villingen-Schwenningen