Jahresrückblick 2017

Tagesexkursion nach Staufen und Munzingen

Vor dem Rathaus in Staufen
Vor dem Rathaus in Staufen

Die Stadt Staufen, die Zähringer, die Badische Revolution und Johann

Georg Faust

 

Die erste Tagesexkursion in

diesem Jahr führte den GHV unter Leitung von Werner Echle in die geschichts-trächtige Stadt Staufen und nach Munzingen.

 

Bei der Stadtführung in Staufen erkannte man immer wieder Ähnlichkeiten mit Villingen. Die Stadt wurde im Jahr 770 n.Chr. erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadternennung durch die Staufer, die wohl durch Förderung der Zähringer nach Staufen kamen, erfolgte im 14. Jh. Staufen wurde 1602 österreichisch und ging 1806 an das Großherzogtum Baden. Haupteinnahmequelle war der Silberbergbau.

Bekannt wurde Staufen durch die Schlacht um Staufen im Jahr 1848, in der die badischen Freischärler von den badischen Truppen besiegt wurden. Berühmtester Einwohner Staufens war `Johann Georg Faust, jener sagenumwobene „Magier, Alchimist, Heilkünstler und Hellseher“, der trotzdem nicht gesellschaftsfähig war.

Er starb vor 500 Jahren in Staufen.

 

Der zweite Teil der Exkursion galt dem Weinbau. Durch Vermittlung und Leitung von Uwe Lauinger besuchte man das Weingut Clemens Lang in Munzingen. Herr Lang führte die Gruppe durch seine Anlagen am Tuniberg, erklärte die alternativen Möglichkeiten mit hohem Wert auf ein gesundes Gleichgewicht an Ökologie und Ökonomie. Im schönen Ambiente im Weinkeller unter dem Rathaus genoss man die abschließende Weinverkostung.

 

                                                                                                                                                                                   Werner Echle

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Vortrag: Dr. Gerhard Krieger "Sie sind nicht tot, sie schlafen nur"

Der „Alte Friedhof in Freiburg“ eine besondere Kostbarkeit der Stadt

Davon konnten sich die zahlreichen Besucher des Bilder-Vortrags unseres

Vereinsmitglieds Dr. Gerhard Krieger überzeugen.

Er erzählte mit beeindruckenden Fotos und passender Hintergrundmusik über dieses Natur- und Kulturdenkmal mit überregionaler kulturhistorischer Bedeutung. Es war ein virtueller Gang durch ein Dokument für Kunst, Geschichte, Geistes-haltung und Glaubenseinstellung der Menschen in der damaligen Zeit. Die Fotos aus den vier Jahreszeiten mit sehr unterschiedlichen, beindruckenden Ansichten von Natur in Verbindung mit Grabdenkmalen haben die Teilnehmer bewegt. Viele davon wollen diese Kostbarkeit besuchen. Großer Beifall war dem Referenten gewiss.

                                                                                                                                     Werner Echle

 

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Ostern im Spiegel der Kunst                         Führung mit Frau Dr. Anita Auer im Franziskaner Museum

Ostern als das höchstes Fest in der christlichen Religion hat zahlreiche Kunstwerke hervorgebracht, die sich auf die Passion, das Leiden Christi, und die Auferstehung beziehen. In der Vergangenheit wurde die Osterliturgie mit zum Teil beträchtlichem

theatralischem Aufwand inszeniert. So konnten Skulpturen, die Christus

darstellen, durch ein Loch im Chorgewölbe nach oben gezogen werden. Der Rundgang des Geschichts- und Heimatvereins umfasste Objekte, denen man oft begegnet, aber nicht genügend Aufmerksamkeit widmet, so z.B. das Fresko über dem Garderobenabgang im Foyer oder die Kulissen eines Heiligen Grabes im Chorraum. Andere österliche Schätze, die in den Dauerausstellungen präsentiert werden, wurden detailliert von Anita Auer erläutert und dadurch "sichtbar".

                                                                                                                                  Andreas Flöß

 

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Jahreshauptversammlung 2017

Das neu gewählte Vorstandsteam des Geschichts- und Heimatvereins Villingen (v.l.): die neuen Beiräte Clemens Joos und Edgar Tritschler, der Vorsitzende Werner Echle, der zweite Vorsitzende Andreas Flöß und Schatzmeister Hasko Froese. Foto: Zieglwalner
Das neu gewählte Vorstandsteam des Geschichts- und Heimatvereins Villingen (v.l.): die neuen Beiräte Clemens Joos und Edgar Tritschler, der Vorsitzende Werner Echle, der zweite Vorsitzende Andreas Flöß und Schatzmeister Hasko Froese. Foto: Zieglwalner

Unter lautem Beifall hat sich Werner Echle bereit erklärt, entgegen seines ursprünglichen Plans noch einmal zwei Jahre die Verantwortung an der Spitze des Geschichts- und Heimatvereins Villingen zu tragen. Denn ein Nachfolger ist derzeit nicht in Sicht.

VS-Villingen. Sowohl das Vorstandsteam als auch die Mitglieder zeigten sich bei der Hauptversammlung im Hotel Diegner erfreut, als der stellvertretende Vorsitzende Andreas Flöß die Entscheidung Echles bekannt gab. Dies sei aber definitiv seine letzte Amtszeit, also gelte es, bis in zwei Jahren nach einer neuen Führungskraft zu suchen.

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